Historie

Historie

Stadtwerke Eschwege GmbH
Geschichte einer erfolgreichen Versorgung mit Energie und Wasser

Strom, Erdgas und Wasser, das sind die drei Eckpfeiler elementaren Versorgungsleistungen, auf die die Wirtschaft und Privathaushalte in höchstem Maße angewiesen sind und die von der Stadtwerke Eschwege GmbH geboten werden.

Zeitlicher Abriss
  • 1878 Gründung Gaswerk
  • 1890 Gründung Wasserwerk
  • 1906 Gründung Elektrizitätswerk
  • 1916 Elektrizitäts-, Gas- und Wasserwerk kommen gemeinsam zur „Städtischen Betriebsverwaltung"
  • 1934 Umbenennung durch eine neue Betriebssatzung in „Stadtwerke Eschwege"
  • 1987 übertrug die Kreisstadt Eschwege das städtische Schwimmzentrum, das heutige „espada Freizeitbad" in den Eigenbetrieb Stadtwerke Eschwege
  • 2001 der Eigenbetrieb „Stadtwerke Eschwege" wird in eine GmbH ausgegliedert, die heutige Stadtwerke Eschwege GmbH
  • 2005 Beginn des deutschlandweiten Energievertriebs
  • 2006 Bezug der neuen Betriebsgebäude für Verwaltung und Technik am Standort Niederhoner Straße 36
Das Gaswerk (seit 1878)

„Die Gasanstalt"

Die Firma Oechselhäuser aus Berlin erhielt von der Stadt Eschwege den Zuschlag zur Errichtung eines Gaswerkes und am 21. Oktober 1878 wurde die Gasleitung in einigen Straßen von Eschwege in Betrieb genommen. Entstehende Nebenprodukte wie Teer und Koks konnten verkauft werden. Im Jahr 1889 musste bereits ein zweiter Gasbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1.000 cbm dem bestehenden Gasbehälter von 600 cbm beigefügt werden. 1914 wurde die Koksbrech- und Sortieranlage errichtet. Im Kriegsjahr 1917/18 musste wegen Kohlenknappheit die Straßenbeleuchtung abgeschaltet und der Koksverkauf eingestellt werden. Anstelle von neun Retortenöfen wurde im Jahr 1939 ein neuer Kleinkammerofen gebaut. Als im Februar 1945 ein Luftangriff auf Eschwege stattfand, litt auch das Gaswerk sehr empfindlich, was zur Folge hatte, dass im April 1945 der Gasbetrieb eingestellt wurde. Die Jahre nach dem 2. Weltkrieg waren dann im Gaswerk von einer stürmischen Aufwärtsentwicklung geprägt. Es wurden immer höhere Erzeugungs- und Absatzzahlen erreicht, die letztendlich an die Grenzen der herkömmlichen Gaserzeugung stießen.

„Gasfernversorgung"

Bevor die Gasversorgung von Eschwege an die Ferngasleitung im Jahr 1970 angeschlossen werden konnte, musste noch im Jahr 1964 eine Gasspaltanlage errichtet werden, die mit Flüssiggas betrieben wurde. Das Jahr 1970 brachte nun den endgültigen Durchbruch zu einem weitreichenden Gasangebot aus dem europäischen Erdgasverbundsystem. 1981 belief sich die Gasabgabe auf 12.343.150 cbm, sie erhöhte sich auf ca. 24.900.000 cbm im Jahr 1996. 1986 kam der Stadtteil Niederhone an das Gasnetz, 1994 begann der Aufbau der Gasversorgung von Waldkappel-Bischhausen, 1997 wurde die Hochdruckleitung zur Versorgung von Oberdünzebach verlegt, 1998 Oberhone und 1999 die Versorgung von Ober- und Niederdünzebach aufgenommen.

„Sanierung und Netzausbau"

Im Jahr 2000 wurde das alte Gaswerk komplett abgerissen, eine Altlastsanierung wurde in 3 Abschnitten in den Jahren 1995-2000 durchgeführt und in 2001 die Gasübernahmestationen vergrößert.
Das Baugebiet „Höhgraben" wurde in den Jahren 2001 und 2002 erschlossen. In den Jahren 2004 bis 2009 wurden, ausgelöst durch den Neubau des Eschweger Stadtbahnhofes, die Gasversorgungsleitungen in vielen Straßen des gesamten Bahnhofsumfeldes erneuert.
Der Ausbau der Gasversorgung in Ober- und Niederdünzebach und in Waldkappel-Bischhausen wurde in den Jahren 2002 bis 2010 stetig ausgebaut.

„Kundenservice im freien Energiemarkt"

Neben dem Netzausbau entwickelten sich in den letzten Jahren zunehmend auch die Vertriebstätigkeiten und Beratungsangebote für Kunden, wie z. B. Thermographie-Beratung. Mit dem zweiten Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und der Marktöffnung der Erdgasnetze nutzt auch die Stadtwerke Eschwege GmbH die Chancen des deutschen Energiemarktes und vertreibt Erdgas bundesweit an Geschäfts- und Privatkunden. Durch das 2006 in Betrieb genommenen Kundenservicebüro im neuen Verwaltungsgebäude der Stadtwerke konnte die Kundenbetreuung vor Ort stark verbessert werden.

„Sichere Erdgasversorgung"

Die entlang der Werra verlaufende Gasmitteldruckleitung zwischen dem Stadtwerksgelände in der Niederhoner Straße und der Wasserkraftanlage Schlossmühle - Am Mühlgraben wurde auf einer Länge von 1.160 Metern durch ein Reliningverfahren, bei dem ein neues Rohr in das alte eingezogen wird, erneuert (2010 bis 2011). 2010 belief sich die Gasabgabe auf ca. 18.700.000 cbm. Der Grund für den Rückgang seit 1996 liegt in der Betriebsschließung von Großkunden begründet. Aktuell werden zahlreiche Netzteile stetig erneuert. Eine sichere Versorgung mit Erdgas und die Zufriedenheit der Kunden stehen im Vordergrund.

Das Wasserwerk (seit 1890)

„Holzleitungen und Röhrenmeister"

Nach einer Aufstellung des Eschweger Bürgermeisters Heinrich Vocke vom 31. August 1888 gab es zu diesem Zeitpunkt 93 Brunnen in der Stadt. Mit der Qualität des Wassers, dem Zustand der Holzleitungen und dem Diensteifer der zuständigen „Röhrenmeister" hatte die Stadtverwaltung jedoch ihre liebe Not. Auch aus hygienischen Gründen entschloss sich die Stadt, nun aus der südlichen Feldflur zusätzliches Wasser heranzuführen und im Stadtgebiet eine „eiserne Röhrenleitung" zu verlegen. Diese Arbeiten begannen im Jahr 1890, als die neuen Brunnen auf der „Springröhre" angelegt und die Leitungen von den Brunnen bis zur Stadtgrenze verlegt wurden. Die ersten Wasserrohrverlegungen begannen in Eschwege am 15. März 1892. Auf dem „Herrenrasen" wurden 1909/1912 drei neue Brunnen niedergebracht und 1911 der Hochbehälter (600 cbm) in der Nähe des „Galgens" an der Reichensächser Straße gebaut. In diesen Jahren wurden auch Wünschelrutengänger eingesetzt, um rund um die Stadt neue Wasserquellen zu erschließen. Durch die wachsende Einwohnerzahl (Militär und Industrie) wurden im Jahr 1936 auf dem „Hirtenrasen" (Ostgrenze des fertig gestellten Flugplatzes der Luftwaffe) drei weitere Brunnen angelegt.

„Ausbau der Wassergewinnung und Aufbau des Verbundsystems"

Als nach dem 2. Weltkrieg die Bevölkerungszahl sprunghaft angestiegen war, mussten drei weitere Brunnen auf dem „Hirtenrasen" niedergebracht und Hochbehälter erweitert werden. Das löste dann in den Jahren nach 1950 das Projekt „Neue Wasserversorgung" aus, welches einen gewaltigen Investitionsschub nach sich zog. Bohrungen und Dauerpumpversuche wurden im Friedatal, bei Aue, im Schindeleich und im Schlierbach gestartet. Bis zum Ende der 60er Jahre erfolgte der großzügige Aus- und Umbau der neuen und alten Wassergewinnungsanlagen. In 1972 wurden die Orte Nieder- und Oberdünzebach, Albungen, Eltmannshausen und Niddawitzhausen in die Stadt Eschwege eingemeindet, Oberhone folgte 1974. Die Wasserförder- und Verteilungsanlagen kamen zu dem Vermögen der Stadtwerke Eschwege. Im Jahre 1978 wurde die Verbundleitung zwischen Hoheneiche-Bischhausen zum Hochbehälter am „Hessenring" gebaut, und Tiefbrunnen in der Gemarkung Oetmannshausen niedergebracht. Die Wasserabgabe in 1986 belief sich auf 1.509.000 cbm, sie verringerte sich auf ca. 1.297.000 cbm im Jahr 1996. Das Verbundsystem begann sich zu bewähren. Von 1988 - 2001 wurden das Wasserrohrnetz und die Transportleitungen kontinuierlich ausgebaut, Neubaugebiete erschlossen, die Generalwasserplanung für Eschwege fertig gestellt und neue Wasserschutzgebiete festgesetzt. In den Jahren 2004 bis 2009 wurden, ausgelöst durch den Neubau des Eschweger Stadtbahnhofes, die Wasserversorgungsleitungen in vielen Straßen des gesamten Bahnhofsumfeldes erneuert.

„Trinkwasserschutz und Wasserwirtschaft"

Um den aus der Landwirtschaft stammenden Nitrateintrag in die Grundwasserschichten für die Wasserschutzgebieten Aue und Großer Höllgraben zu vermindern, beraten und fördern die Stadtwerke seit 1988 im Rahmen des Programms „Grundwasserschutzorientierte Beratung der Landwirtschaft". In den Jahren 2003, 2004 und 2006 wurden in den Brunnenanlagen Aue, Großer Höllgraben und Bischhausen Anlage zur Entfernung des dem Buntsandstein entstammenden Arsens eingebaut. Seit dem Jahr 2004 versorgen die Stadtwerke den Waldkappler Ortsteil Bischhausen. Im Jahr 2009 wurden aus Grundwasserschutzgründen die Quellen Jeppeheide, die Eschwege über Jahrhunderte mit Trinkwasser versorgten und ebenfalls die aus dem Jahr 1890 stammenden Brunnen „Springröhre", zurückgebaut. Beide Gewinnungsanlagen waren bereits seit den 50 er Jahren außer Betrieb und speisten nur noch die ebenfalls Springröhre genannten Überläufe am Cyriakusbach. 2010 belief sich die Wasserabgabe auf ca. 1.130.000 cbm, der Grund für den Rückgang seit 1986 liegt in der Betriebsschließung von Großkunden und dem Einsatz von Wassersparenden Geräten und Armaturen.

„Betriebsführungen für Kommunen und Wasserversorger"

Betriebsführungsverträge sind ein weiteres Standbein der Wasserversorgungssparte der Stadtwerke geworden. So übergaben2003 erste Gemeinden die Betriebsführung der Wasserversorgung auf die Stadtwerke. Im Jahr 2007 kam beispielsweise die Betriebsführung des Meißner-Verbandswasserwerkes und 2012 die Betriebsführung der Wasserversorgung der Gemeinde Berkatal hinzu. Die Gemeinden schätzen die kompetente und sichere Fachberatung und Betriebsführung. Durch einen hohen Grad an Automatisierung der Gewinnungs- und Transportanlagen kann die Betriebssicherheit und die Effizienz der Wasserversorgung gesteigert werden.

Das Elektrizitätswerk (seit 1906)

„Wasserkraft der Werra"

Die Auflösung der alten Eschweger Lohgerber- und Walkmühlen und die damit verbundene Stilllegung ihrer Walk- und Lohmühlen brachten der Stadt Eschwege die Rechte an den Wasserkräften der Werra. Die Stadtverwaltung entschloss sich 1905 zur Errichtung eines Elektrizitätswerkes. Das Dieselkraftwerk auf dem „Werdchen" als Hauptwerk wurde errichtet (ein Motor mit 140 PS) und die Wasserkraftanlage „Schabe" an der Werra (zwei Turbinen mit je mit 60 PS) als Hilfswerk gebaut. Die Inbetriebnahme des Dieselmotors erfolgte am 20.12.1906 und die der Turbinen am 20.01.1907. Am 19.01.1907 wurden die ersten privaten Kunden mit elektrischer Energie versorgt - der Beginn der Stromversorgung in Eschwege. Im Jahr 1909 wurde für das Elektrizitätswerk ein zweiter Diesel mit 300 PS angeschafft und eine dritte Turbine 1911/1912 mit 200 PS in der Wasserkraftanlage „Schlossmühle" installiert. Im gleichen Jahr noch erhielt das Maschinenhaus am „Werdchen" einen weiteren Dieselmotor mit 600 PS. Die Zuwachsraten bei der Stromabgabe überschlugen sich förmlich.

„Überlandversorgung"

Im Jahr 1913 begann die Versorgung des Landgebietes. Als erste Ortschaften kamen Schwebda, Frieda und Aue an das Stromnetz. Im Jahr 1929 wurde ein vierter Dieselmotor mit einer Leistung von 1200 PS im Maschinenhaus im Elektrizitätswerk am Werdchen aufgestellt. In diesen Jahren begann sich auch der Fernstrombezug abzuzeichnen. Sogenannte „Stromlieferungsgegenseitigkeitsverträge" wurden abgeschlossen. Der zweite Weltkrieg brachte auch den Eschweger Stadtwerken erhebliche Schwierigkeiten, z.B. auch komplette Gebietsabschaltungen. Von 1950 bis 1969 wurden umliegende Ortsnetze übernommen und die aufwendige Umstellung auf Drehstrom im gesamten Versorgungsgebiet begann, die im Jahr 1962 abgeschlossen war. Zur weiteren Verbesserung der Versorgungssicherheit wurde 1988/89 das Umspannwerk Waldkappel neu gebaut.

„Wasserkraft der Werra - auch heute"

Im Jahr 1993 erfolgte die Neu-Inbetriebnahme der „Wasserkraftanlage Schlossmühle" mit einer Kaplanrohrturbine und das Schlauchwehr am „Großen Wehr" der Werra ging 1994 in Betrieb. Seitdem wurden die Anlagen kontinuierlich dem technischen Fortschritt angepasst und umfangreiche Sanierungen, z.B. an den Rechenanlagen der Wasserkraftanlagen, durchgeführt.

„Netzsicherheit durch Leittechnik und graphische Informationssysteme"

Im Jahr 2003 wurde die Umstellung der Netzspannung des Mittelspannungsnetzes von 15 kV auf 20 kV Netzspannung abgeschlossen, die Investitionen in Transformatoren und Schaltanlagen wurden kontinuierlich weitergeführt, allein im Jahr 2011 wurden hierfür ca. 618.000 € aufgewendet. Zur Steuerung der Strom, Erdgas- und Wasserrohrnetze setzt die Stadtwerke Eschwege GmbH ein modernes Netzleitsystem ein, welches die Funktionen dieses Netzbetriebes überwacht, Prozesse steuert und Fehler im Netzbetrieb lokalisiert. Die Pläne aller Versorgungssparten wurden, beginnend im Jahr 2001, digitalisiert und in ein EDV-gestütztes grafisches Netzinformationssystem eingestellt. Die Leitungseinmessungen erfolgten zunächst mittels Tachymeter und heute über GPS. Eine sichere Bereitstellung der Energieart Strom bleibt für die Stadtwerke Eschwege GmbH weiterhin ein wichtiger Eckpfeiler ihres Versorgungsauftrages.

„Aus Strom wird Kultur"

Mit der örtlichen Zusammenlegung der Bereiche Strom, Erdgas und Wasser in die Niederhoner Straße 36 wurde 2006 die Leistungsfähigkeit der Stadtwerke Eschwege GmbH erhöht. Es wurden moderne Gebäude für Verwaltung und Technik in Betrieb genommen, die Kundschaft erreicht komfortabel alle Ansprechpartner zentral an einem Ort.
Die dann nicht mehr benötigten historischen E-Werks-Gebäude bauten die Stadtwerke unter Inanspruchnahme von Stadtsanierungsmitteln in den Jahren 2008 und 2009 zur "Kulturfabrik E-Werk" um. Der Verein Kulturfabrik e.V. verwaltet und vermietet die historische "Maschinenhalle" des E-Werks sowie weitere Teile des Gebäudes als Veranstaltungshalle und Tagungsräume. Im Jahr 2010 erhielte die Stadtwerke Eschwege GmbH den Hessischen Denkmalschutzpreis. Damit würdigt die Jury das Engagement der Stadtwerke bei der "mehr als vorbildlichen Sanierung" des E-Werks. So konnte das 1906 erbaute Industriedenkmal Elektrizitätswerk einer neuen umfänglichen kulturellen Nutzung zugeführt werden.

„Dezentrale Energieversorgung fördert den Netzausbau"

Ausgelöst durch die Eigenkontrollverordnung für die Kanalleitungen der Städte und Gemeinden wurden in gemeinsamen Baumaßnahmen mit den Kommunen im Netzgebiet eine Vielzahl von Mittelspannungs- Niederspannungs- und Steuerkabeln erneuert. Auch im Umfeld des Eschweger Stadtbahnhofs wurden die Stromversorgungsanlagen erneuert. Erstmals im Jahr 2010 mussten die Stadtwerke Stromversorgungskabel aufgrund des starken Ausbaues von Photovoltaikanlagen erneuern. Die alten Kabel reichten zwar an den kältesten Wintertagen zur Versorgung unserer Kunden aus, nicht aber um den durch Photovoltaikanlagen produzierten Strom im Sommer transportieren zu können.

„Straßenbeleuchtung - modern und bürgerfreundlich"

Neben der reinen Stromversorgung ist die Straßenbeleuchtung ein immer stärker werdendes Aufgabenfeld der Stadtwerke. Aktuell werden Projekte mit LED-Beleuchtung umgesetzt. 2012 wurde in diesem Zusammenhang die Straßenbeleuchtung der Kreisstadt Eschwege komplett in die Federführung der Stadtwerke übertragen, mit dem Ziel eine bürgerfreundlichere und moderne Beleuchtung für die Zukunft zu schaffen.

Das espada Freizeitbad

Hallenbad

Am 3. Mai 1968 wurde das ca. 3,3 Mio. DM kostende Hallenbad bei Anwesenheit „einer großen Zahl von prominenten Gästen", so die Werra-Rundschau, eingeweiht. Zuvor allerding hatten mehrere tausend Eschweger Bürger das neue Bad an zwei Tagen der offenen Tür besichtigt. Im Jahr 1973 besuchten ca. 205.000 Gäste das Hallenbad, heute sind es ca. 80.000. Im Jahre 1987 übernahmen die Stadtwerke Eschwege das Schwimmzentrum mit Hallenbad, Sauna und Solarium von der Kreisstadt Eschwege.

„espada - das Freizeitbad am Schwalbenpfad"

Mit dem Betrieb als Sparte Bäder der Stadtwerke Eschwege GmbH wurden stetig im Zeitraum von 1988 bis 2010 beträchtliche Investitionen getätigt. Hierzu zählen ein Blockheizkraftwerk, Fußbodenheizung, Fassadenerneuerung, der Einbau eines Edelstahlbeckens in der Schwimmhalle und die Sanierung der Duschen und Umkleiden. Die Sauna-Anlage wurde komplett erneuert und erweitert. Im Jahre 2005 wurden ein neuer Eltern-Kind-Bereich und eine Rutschenanlage in Betrieb genommen. Auch ein neuer Name wurde gefunden. Ab dem 13.11.2004 heißt nun das Bad „espada Freizeitbad". Mit der Erneuerung der Garderobenschränke im Umkleidebereich wurde 2010 der 3. Umbauabschnitt für das espada Freizeitbad abgeschlossen. Das espada Freizeitbad bietet privaten Badegästen sowie auch Vereinen, Schulen und nicht zuletzt der Bundespolizei optimale ganzjährig Trainings- und Wassersportangebote. Im regionalen Angebot an Wassersport und Freizeitmöglichkeiten hat das espada einen hohen Stellenwert und ist mittlerweile besonders bei Familien sehr beliebt.

Die Stadtwerke Eschwege GmbH heute

Um auch zukünftig als regionaler Energiedienstleister im liberalisierten Energiemarkt zu bestehen, wird die Stadtwerke Eschwege GmbH mit aller Kraft stets vorausschauend und zukunftsorientiert ihr Handeln prägen. Die Parameter werden von unserer Kundschaft gesetzt. Die Kooperationsbereitschaft und die enge Verbundenheit mit Bürgern, Gewerbe, Handel, Politik und Industrie stehen dabei ebenso im Focus unseres Handelns wie die Förderung der Motivation und der Identifikation der Mitarbeiter mit Beruf und Unternehmen.
Die Positionierung der Stadtwerke Eschwege GmbH als verlässliche wirtschaftliche Größe und die Notwendigkeit genauer Erkenntnisse über die Energiebedarfsstruktur innerhalb unseres Versorgungsgebietes bilden die Grundlage für gezielte Planungs-, Realisierungs- und Investitionsmaßnahmen. Mit der Zusammenlegung aller Werksteile und dem Beziehen der neuen Räumlichkeiten in der Niederhoner Straße im Jahre 2006 sieht sich die Stadtwerke Eschwege GmbH für die Herausforderungen der Zukunft gut positioniert. Im Rahmen der Anreizregulierung gilt es weitere Kostenpotenziale zu heben und die Qualität der Energieversorgung auf hohem Niveau zu halten.

Kundenlogin 

Sekretariat der
Geschäftsführung



Pamela Steube
Telefon +49 (5651) 807-238
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Dana Wegelin
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Stadtwerke Eschwege GmbH
Niederhoner Straße 36
37269 Eschwege