Trinkwasser - Das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland!
Jährlich werden in Eschwege, einschließlich der 7 Stadtteile, rund 1,3 Mio. m³ Trinkwasser in bester Qualität für unsere 22.000 Kunden zur Verfügung gestellt.
Das entspricht einem Tagesverbrauch von rund 3.500 m³.
Das Trinkwasser entspricht den geringen Grenzwerten der Trinkwasserverordnung und kann,frisch aus der Trinkwasserleitung, täglich ein Leben lang genossen werden.
Um die Qualität des Trinkwassers zu garantieren, wird das Wasser in regelmäßigen, von der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Abständen, in einem akkreditierten Labor analysiert. Jährlich werden ca. 100 Wasserproben aus Wassergewinnungsanlagen, Hochbehältern und aus dem Rohrnetz entnommen und geprüft.
Das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Eschwege GmbH wird aus verschiedenen Gewinnungsgebieten gefördert und den Kunden in bester Qualität zum Verbrauchen dargeboten. Nach einer Straßenauswahl steht den Kunden die für Ihr Versorgungsgebiet geltende Analyse der Inhaltsstoffe zur Verfügung.
Das Wasser aus den eigenen Wassergewinnungsanlagen wird aus 40 bis 70m Tiefe in die jeweiligen Hochbehälter gepumpt. Da im Rohwasser geogen bedingtes Arsen enthalten ist, wird das Wasser in 3 Aufbereitungsanlagen im Teilstromverfahren entarseniert.
70% des Trinkwassersbedarfs wird von einem Vorlieferanten bezogen.
Dieses Wasser ist zu 75% Quellwasser und 25% Grundwasser. Das Quellwasser wird über Calciumcarbont geführt, um die im Wasser vorhandene Kohlensäure zu eliminieren. Am Ende der Aufbereitung wird das Trinkwasser mit Chlordioxid desinfiziert.
Dem Grundwasser wird in einer Aufbereitungstufe gelöstes Mangan und Eisen, sowie geogen bedingtes Arsen entfernt.
Die Stadtteile Niederhone, Oberhone, Eltmannshausen und Niddawitzhausen werden vom Hochbehälter Niederhone mit Trinkwasser vom Meißner versorgt. Das Trinkwasser im Rohrnetz vom Niederdünzebach wir in der Wassergewinnungsanlage Großer Höllgraben gefördert. Oberdünzebach und die Tiefzone 1 der Kernstadt werden mit Trinkwasser aus den Gewinnungsanlagen Aue und Schlierbach über den Hochbehälter Sattel versorgt. Die Hochzone und Tiefzone 2 bekommen das Trinkwasser aus dem Hochbehälter Kleine Kuppe der hauptsächlich mit Quellwasser vom Meißner gespeist wird. Der Hochbehälter Galgen versorgt die Tiefzone 3 und Albungen mit Trinkwasser aus den Wassergewinnungsgebiet Bischhausen und teilweise vom Meißner.
Versorgungsplan
Qualitätskontrollen
Die Wasserversorgungsunternehmen untersuchen Trinkwasser in regelmäßigen, zeitlich festgelegten Abständen. Ihr Produkt muß dabei die strengen Grenzwerte erfüllen, die die Trinkwasserverordnung vorgibt. Die Analyse des Trinkwassers wird mit Hilfe modernster Labortechnik durchgeführt. Selbst kleinste Konzentrationen eines Stoffes lassen sich erfassen. Kontrolliert werden die Wasserversorgungsunternehmen vom Amtsarzt. Diese unabhängige Aufsichtsbehörde ist meist dem Gesundheitsamt angegliedert.
Für kein anderes Lebensmittel gibt es so viele Grenzwerte und Vorschriften, und kein Lebensmittel wird so häufig und streng kontrolliert wie Trinkwasser.
Trinkwasserpreis
Jeder Bürger in der Bundesrepublik Deutschland gibt im Durchschnitt täglich 0,23 Euro für Trinkwasser aus. Pro Person belaufen sich damit die Trinkwasserkosten auf rund 84 Euro im Jahr. Der Anteil für Trinkwasser gemessen am verfügbaren jährlichen Einkommen der Haushalte beträgt 0,5 Prozent.
- 23 Cent täglich für Trinkwasser -
Allein im Jahr 2007 betrug das lnvestitionsvolumen rd. 2,0 Milliarden Euro. Mit einem Anteil von 63% stellt der Rohrnetzbereich den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit dar. Folge sind unter anderem die sehr geringen Wasserverluste im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.
Wassersparen heißt nicht in gleichem Maße Geld sparen. Rund achtzig bis neunzig Prozent der Kosten für Trinkwasser sind Fixkosten, die unabhängig von der Menge des abgegebenen Wassers entstehen.
Sinkt die abgegebene Trinkwassermenge infolge des Wassersparens deutlich, kann der Preis für den Kubikmeter steigen, denn die bestehenden Fixkosten werden auf eine kleinere Wassermenge umgelegt.