Umwelt

Erfolgreicher Baustellentag im Windpark Kreuzstein mit prominentem Besuch aus Berlin

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(vom 24.08.2017)

Am vergangenen Sonntag luden die Bauherren des Windpark Kreuzstein - das sind neben den Stadtwerken Eschwege noch weitere fünf Stadtwerke aus Nordhessen- die Bevölkerung vor Ort auf die Baustelle am Kreuzstein bei Großalmerode zu einem Infotag ein. Es konnten sich an diesem Nachmittag nicht nur interessierte Bürger über die Windkraftanlagen informieren. Auch prominenter Besuch aus Berlin hatte sich eingefunden: Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries kam ebenfalls zum Kreuzstein und zeigte sich beeindruckt von Baufortschritt und positiver Resonanz in der Bevölkerung.

 

Auf die zahlreichen interessierten Besucher aus nah und fern, die mit einem Shuttlebus zur Baustelle des Windparks am Kreuzstein bei Helsa im Kaufunger Wald gebracht wurden, wartete neben einem zünftigen Imbiss ein abwechslungsreiches Programm wie zum Beispiel die Besichtigung der technischen Anlagen im Turmfuß einer Windkraftanlage. Dort erläuterte Lars Rotzsche von den Städtischen Werken Kassel, Prokurist der Betreibergesellschaft, den Gästen, darunter auch zahlreiche Vertreter aus der Politik, wie eine Windkraftanlage errichtet und betrieben wird. Ab diesem Herbst werden acht Anlagen der 3-Megawattklasse jährlich gut 63 Millionen Kilowattstunden Strom auf dem Kreuzstein produzieren – genügend Strom für 21.000 Haushalte.

Die interessierten Besucher des Baustellentages konnten sich im auf der Baustelle aufgestellten Festzelt ebenfalls an den dort aufgebauten Ständen der nordhessischen Bürgerenergiegenossenschaften und der Wanderschule Nieste informieren. Deren ehrenamtlich tätigen Mitglieder leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Windparkprojekte in der Region.

Die Bauherrin, die Stadtwerke Union Nordhessen, kurz SUN genannt, ist ein 2011 gegründeter Zusammenschluss von sechs nordhessischen Stadtwerken, so unter anderem den Eschweger Stadtwerken.
Die SUN-Partner verbindet die Überzeugung, dass die Energiewende die Bürger der Region einbinden muss, um erfolgreich zu sein und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz zu finden sowie eine starke regionale Wertschöpfung zu generieren. Deshalb bieten die SUN und ihre Partner bei ihren Projekten grundsätzlich die Möglichkeit einer weitgehenden Bürgerbeteiligung.

Dies kommt auch gut in Berlin an und wurde daher von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in ihrem Redebeitrag am Kreuzstein ausdrücklich hervorgehoben. Es freue sie besonders, dass in ihrer Heimatregion so viel für die Energiewende getan wird. Daran könnten sich andere Bundesländer, vor allem im Süden, ein Beispiel nehmen.

Auch die weiteren Festredner, Dr. Thorsten Ebert, Vorstandsmitglied der Städtischen Werke Kassel und Geschäftsführer der SUN, Herr Jörg van der Heide von Hessen Forst, einem der größten Arbeitgeber im waldreichen Hessen, sowie der Erste Beigeordnete und Umweltdezernent des Werra-Meißner-Kreises, Dr. Rainer Wallmann, sahen gerade in der Bürgerbeteiligung und dem regionalen bürgerschaftlichen Engagement für die regenerativen Energien einen sehr wichtigen Erfolgsfaktor für das Gelingen der Energiewende. Nordhessen sei so ein Vorreiter in diesem Bereich und darauf könne man stolz sein.

Abschließend zeigten sich die Bauherren der Windpark Kreuzstein GmbH sehr erfreut über den Baufortschritt und erhoben ebenfalls noch einmal das partnerschaftliche Miteinander mit den Bürgergenossenschaften hervor. Stellvertretend für die Geschäfts- und Projektleitung sagte Geschäftsführer Martin Rohmund, dass der Windpark Kreuzstein im Vergleich zu den konventionellen Energieerzeugern mit seinen acht Anlagen ein Erzeugnisäquivalent von circa 21.000 Haushalten leistet und damit stattliche 58.000 Tonnen CO²-Emissionen eingespart werden können. Damit trage der Windpark erheblich zum Klimaschutz bei.

Die Veranstalter des mittlerweile siebten Baustellentages in Nordhessen sind sehr zufrieden mit der Resonanz auf dem Kreuzstein. Beweist dies doch die nach wie vor hohe Akzeptanz der Windkraft in der Bevölkerung in der Region.

 

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