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„Kalte Nächte haben Folgen!“ - Eine nachträgliche Dachdämmung im Gebäudebestand beseitigt Schwachstellen und reduziert den Energieverbrauch

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(vom 18.04.2018)

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert.

Wärmeverluste sieht man nicht. Die Bedeutung des Wärmeschutzes wurde deshalb unterschätzt. Erst seit der Energiekrise 1974 wird die Dämmung unserer Dächer immer besser. Zwei Probleme kennzeichnen alte, unzureichend oder nicht gedämmte Dächer: im Sommer heiß und im Winter kalt. Das bedeutet hohe und vermeid­bare Wärmeverluste durch das Dach, die bei einem Einfamilien­haus schon 500 bis 800 Liter Heizöl pro Jahr betragen können.

„Die Einsparung durch eine nachträgliche Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 Prozent, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

„Besonders günstig ist es, die ohnehin geplante Instandsetzung am Dach mit der Verbesserung der Wärmedämmung zu verbinden, z, B. Dachneueindeckung, Dachinnenausbau, Beseitigung von Sturmschäden, Renovierung Dachboden. Wer künftig sein Dach neu eindeckt, ausbaut oder die Innenbekleidung erneuert, baut am besten die Qualität von mindestens 20 cm Dämmstoff ein. Die Dicke kann geringer sein, wenn man einen Dämmstoff mit hoher Dämmwirkung wählt“, so Voigt weiter.

Umfangreiche Informationen zum Thema bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zur Gebäudemodernisierung in Hessen, die als pdf-Datei unter www.energiesparaktion.de als Download zur Verfügung steht. Sie wird außerdem als Teil der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen, Messen etc. eingesetzt.

Die in Kooperation mit dem Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen konzipierte Ausstellung „Dachdämmung – Schwachstellen beseitigen“ informiert auf zehn Tafeln über folgende Themenbereiche: Der richtige Zeitpunkt der Dämmung - Dämmung zwischen und unter den Sparren - Dämmung auf den Sparren - Die richtige Lage der Dämmung - Flachdachdämmung - Dämmung der obersten Geschossdecke - Verbesserung des Schallschutzes - Vielfalt der Dämmstoffe.

Die Ausstellung gehört zum Ausstellungsangebot der „Hessischen Energiespar-Aktion“ und kann von allen interessierten Institutionen wie Landkreisen, Kommunen, Schulen, Energieversorgern, HESA-Kooperationspartnern, Banken, Sparkassen, Vereinen, Verbänden etc. kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen über Herrn Klaus Fey, Pressekoordinator der „Hessischen Energiespar-Aktion“, fey-klaus@t-online.de.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen (z. B. Ausführende Betriebe) zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de.

Informationen zum Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

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