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Neues Freibad für die Kreisstadt geplant

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(vom 28.08.2019)

Die Kreisstadt Eschwege bekommt ein neues Freibad. Das espada Freizeitbad wird um einen Freibadbereich erweitert. Mit der Inbetriebnahme wird in der Badesaison 2021 gerechnet.

„Wir wollen eine Naturbadelandschaft mit drei 50 Meterbahnen, einem sogenannten Lagunenbereich, einer Breitrutsche sowie einer barrierefreien Zugangsmöglichkeit schaffen“, erklärt Bürgermeister Alexander Heppe. „Die Stadtwerke Eschwege GmbH wurde von der Stadtverordnetenversammlung aufgefordert, zu prüfen, ob und wo es die Möglichkeit gibt, ein zusätzliches Schwimm- und Badeangebot für den Außenbereich zu errichten. Mit der Untersuchung wurde ein im Werra-Meißner-Kreis ansässiges Planungsbüro beauftragt.“, ergänzt der Geschäftsführer der Stadtwerke, Markus Lecke. Das Planungsbüro ist spezialisiert auf Badelandschaften und Freischwimmflächen, die mittels ökologischer Technologie ohne chemische Zusätze für die Wasseraufbereitung arbeiten.

„Dieser Entwurf ist der kostengünstigste und zugleich innovativste der drei geprüften Varianten. Ein zusätzliches Freibad in der Werraaue sowie ein Stahlbecken mit herkömmlicher chemischer Wasseraufbereitung konnten weder aus Kostengesichtspunkten, noch aus dem Wunsch nach einer neuartigen, innovativen Lösung überzeugen“, so Lecke weiter.

„Die Technik hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, mit diesem neuen Außenschwimmbereich schaffen wir ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Familienstadt Eschwege“, zeigt sich Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Heppe begeistert.

Markus Lecke ergänzt: „Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise in 2009/2010 und dem mit dem Ausbau des Werratalseeangebotes einhergegangene Rückgang der Freibadbesucherzahlen sowie der damals anstehenden kostenintensiven Grundsanierung war die Schließung des Freibades zu diesem Zeitpunkt unumgänglich. Die wirtschaftliche Lage der Stadtwerke Eschwege GmbH wurde in den letzten Jahren weiter mit Erfolg ausgebaut und gefestigt. Auch das Zinsniveau spricht aktuelle für die Investitionsentscheidung zum Bau eines Freibadbereiches. Die gewählte Variante eines chlorfreien Freibads ist nicht nur innovativ und umweltfreundlich, sondern im Vergleich zu herkömmlichen Bädern auch deutlich kostengünstiger als wir ursprünglich erwartet hätten. Wenn wir wieder in ein Freibad investieren, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.“

Die Gremienvertreter im Aufsichtsrat der Stadtwerke Eschwege GmbH gaben grünes Licht, dass die Kosten dieser Planungsvariante in Höhe von voraussichtlich 2,8 Millionen Euro in den Wirtschaftsplan 2020 der Stadtwerke Eschwege GmbH aufgenommen werden sollen. „Die neue ökologische Technologie ist für empfindliche Personen, Kinder und Allergiker ein Alleinstellungsmerkmal und ergänzt das espada Freizeitbad perfekt“, so Bürgermeister Heppe. Dieses und die durch den technologischen Fortschritt massiv niedrigeren Kosten hätten Aufsichtsrat und Geschäftsleitung schlussendlich überzeugen können.

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