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Planung Naturfreibad Eschwege
Planung Naturfreibad Eschwege

18. Dezember 2021

Förderbescheid für das Eschweger Naturfreibad

Für das geplante Naturfreibad auf dem Gelände des espada Freizeitbades in Eschwege ist in den letzten Tagen die Förderzusage des Hessischen Ministeriums für Inneres und Sport bei der Stadtwerke Eschwege GmbH eingegangen.

Der aufwendige Förderantrag wurde von Ralf Herrmann, dem technischen Leiter der Stadtwerke Eschwege GmbH, in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro The Pauly Group aus Neu-Eichenberg erarbeitet. Nach intensiver Prüfung durch das Hessische Ministerium für Inneres und Sport sowie den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) wurde das Projekt als förderfähig eingestuft und der entsprechende Zuwendungsbescheid erteilt.

Insgesamt wird der mit zuwendungsfähigen Kosten von rund 3,1 Mio. € veranschlagte Neubau des in der Region einzigartigen Naturfreibades mit 1 Mio. € aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramms (SWIM) des Landes Hessen gefördert. Damit erhält die Stadtwerke Eschwege GmbH die maximale Fördersumme, die in diesem Programm pro Investitionsmaßnahme vergeben wird. Die gesamten Projektkosten werden sich laut aktueller Kostenberechnung auf 3,5 Mio. € belaufen.

Da das Konzept des geplanten Naturfreibades laut baufachlicher Stellungnahme des LBIH als herausragend eingestuft wird, hat das Ministerium die Förderquote von regulär maximal 30% in diesem Programm auf knapp 32 % erhöht, was in besonders begründeten Fällen möglich ist. Insbesondere wurde hervorgehoben, dass u.a. eine Rampe geplant ist, die Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen direkten Zugang in das Becken ohne Treppen oder Leitern ermöglicht. Im Vergleich zu vielen anderen Bädern wirkt dieses Element hier nicht wie ein Fremdkörper, wie z.B. ein elektrischer Lift, sondern fügt sich harmonisch in die gesamte Architektur des neuen Naturfreibades ein, so der LBIH.

Ebenfalls positiv herausgestellt wurde die Vielseitigkeit des neuen Bades, das sowohl die Interessen der Breitensportler als auch die der Familien hervorragend miteinander kombiniert und zudem mit dem besonderen Fokus auf Barrierefreiheit einen großen Beitrag zur Inklusion leistet. Somit setzt sich auch im neuen Außenbereich das besonders barrierefreie Angebot fort, das den Besuchern bereits seit vielen Jahren im Innenbereich des espada Freizeitbades zur Verfügung steht.

Neben der Barrierefreiheit wurde bei den Planungen ebenfalls großer Wert darauf gelegt, kein identisches Angebot zu schaffen, wie es im näheren Umkreis bereits in vielen anderen Freibädern vorhanden ist. „Wir möchten unseren Besuchern eine echte Alternative zu den bestehenden Freibädern und Badeseen bieten“, so Markus Lecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Eschwege GmbH. Daher entschloss man sich ganz bewusst für den Bau eines Naturfreibades mit biologischer Wasseraufbereitung. Ebenfalls wird auf ein typisches Becken mit Edelstahl oder Fliesen verzichtet. Stattdessen werden Beckenwände und -sohle aus Stahlbeton hergestellt und mit einer Folie verkleidet, der künftige Lagunenbereich erhält einen Sandboden.

„Mit dem Naturfreibad erhält die Kreisstadt Eschwege ein in der Region einzigartiges Freibad, das insbesondere auch unser Angebot als familiengerechte Kommune um ein absolutes Highlight erweitert“, ergänzt Alexander Heppe, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Eschwege GmbH.

Nachdem der Förderantrag für das Naturfreibad nun bewilligt wurde, können direkt Anfang 2022 die weiteren Schritte starten.

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